Am Samstag, 21. September 2024, fand das 3. Regionalforum in Iserlohn unter dem Motto “Begrenzte Fläche – viele Interessen” statt.
Eingeladen hatten die GRÜNE Fraktion im Regionalrat Arnsberg und der GRÜNE Kreisverband Märkischer Kreis.
Die Veranstaltung im Qwörk bot eine wichtige Plattform, um sich intensiv mit einem der drängendsten Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen: der nachhaltigen Nutzung knapper Bodenressourcen.
In verschiedenen Impulsvorträgen und Workshops beleuchteten Expert*innen aus Politik, Wirtschaft und Naturschutz die vielfältigen Herausforderungen rund um die Flächennutzung.
Denn der Raum, den wir für Landwirtschaft, Industrie, Wohnraum und Infrastruktur benötigen, steht in direkter Konkurrenz zu den dringend benötigten Flächen für Klimaschutz und Artenvielfalt. Die Frage, wie wir diese endliche Ressource nachhaltig und zukunftsfähig einsetzen, zog sich als roter Faden durch die gesamte Veranstaltung.
Zu den hochkarätigen Referent*innen gehörten:
- Adrian Mork und Stefan Slembrouk, die über aktuelle Entwicklungen in der Flächennutzung und deren Herausforderungen für Kommunen und Regionen sprachen,
- Lars Morgenbrod von der IHK Arnsberg, der die wirtschaftlichen Interessen und Herausforderungen skizzierte,
- und Klaus Brunsmeier (BUND), der die Perspektive des Naturschutzes in den Diskurs einbrachte.
Am Nachmittag war zudem Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW, vor Ort. Sie berichtete über aktuelle politische Maßnahmen und Lösungsansätze im Bereich der Flächenkonkurrenzen in Nordrhein-Westfalen.
Ein besonderer Fokus lag auf der Suche nach praktikablen Lösungen, die sowohl den Bedürfnissen der Wirtschaft als auch den Erfordernissen des Natur- und Klimaschutzes gerecht werden. In den interaktiven Workshops konnten die Teilnehmenden eigene Ideen und Ansätze einbringen und vertiefen. Die Diskussionen zeigten, dass nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Interessengruppen nachhaltige und zukunftsweisende Lösungen entwickelt werden können.
Das Regionalforum bot reichlich Gelegenheit zum Austausch zwischen Bürger*innen, Expert*innen und Politiker*innen. Die Teilnehmerinnen waren sich einig: Die Nutzung der knappen Ressource Boden erfordert dringende, innovative Ansätze, um den unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden und gleichzeitig unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.
Wir danken allen Teilnehmenden und Referent*innen für ihr Engagement und ihre wertvollen Beiträge. Gemeinsam arbeiten wir weiter an einer nachhaltigen Zukunft für unsere Region.
Eure GRÜNE Fraktion im Regionalrat Arnsberg
und der GRÜNE Kreisverband Märkischer Kreis






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