Die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sprechen sich gegen die beabsichtigte Änderung des Landesplanungsgesetzes aus.
Hintergrund ist die beabsichtigte Änderung des Gesetzes zugunsten der weiteren Ausweisung von Siedlungsflächen, zur Rohstoffversorgung (stärkerer Abbau von Steinbrüchen), sowie die Einschränkung zur Nutzung von Windenergieanlagen.

Renate Oehmke
Renate Oehmke, Vorsitzende der Kreistagsfraktion: Zielsetzung der Landesregierung bei der Neufassung des Planungsgesetzes ist die Abkehr vom schonenden Umgang mit Frei- und Grünflächen nach der Devise „vom Flächenverbrauch zum Flächengebrauch“. Eine nachhaltige Bodenpolitik kann somit nicht mehr gewährleistet werden. Es werden zukünftig weiter täglich weit über 100 Hektar verbaut und versiegelt werden.
Vor dem Hintergrund der Folgen dieser Politik, dem Ausmaß der Hochwasserkatastrophen und der Klimaveränderungen aufgrund der weiteren Einschränkung des Ausbaus der Windenergie, halten die Grünen im MK diese Änderungen nicht für zukunftsweisend und in der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen für äußerst bedenklich.
Die Stellungnahme der Verwaltung des Märkischen Kreises zu den Änderungen wird deshalb von der Kreistagsfraktion der Grünen konsequenterweise nicht mitgetragen.


Verwandte Artikel
Stellungnahme der GRÜNEN zum zurückgezogenen Tierschutz-Antrag im Kreistag
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Bilder und Berichte aus dem Schweinezuchtbetrieb in Halver lassen niemanden unberührt. Sie zeigen Tiere, die leiden – Lebewesen, die auf unseren Schutz angewiesen sind. Wer…
Weiterlesen »
Grüne Kreistagsfraktion zieht Tierschutz-Antrag zurück – gesetzlicher Rahmen stößt an Grenzen
Pressemitteilung Grüne Kreistagsfraktion zieht Tierschutz-Antrag zurück – gesetzlicher Rahmen stößt an Grenzen Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat ihren Antrag “Konsequenzen aus den festgestellten Tierschutzverstößen im Schweinezuchtbetrieb Halver” in…
Weiterlesen »
Grüne fragen nach: Wie steht es um HIV-Prävention und Gesundheitsangebote im Märkischen Kreis?
Im Jahr 2024 haben sich bundesweit laut Robert-Koch-Institut (RKI) rund 2.300 Menschen mit HIV infiziert – etwa 200 mehr als im Vorjahr (Robert-Koch-Institut). Besonders betroffen sind weiterhin Männer, die Sex mit Männern haben, Menschen mit injizierendem Drogenkonsum und Sexarbeiter*innen. Auch besorgniserregend: Etwa ein Drittel aller neu diagnostizierten Infektionen wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt (Robert-Koch-Institut). Für uns als Grüne zeigt das klar, wie wichtig leicht erreichbare, anonyme und gut finanzierte Test- und Präventionsangebote sind, gerade hier im ländlich geprägten Märkischen Kreis.
Weiterlesen »