Weitere Verzögerung würde MVG schaden
Märkischer Kreis. Nach einer Neuberechnung der Kreisverwaltung zur Einführung eines Sozialtickets für den Märkischen Kreis kann die Märkische Verkehrsgesellschaft neues Umsatzpotenzial erwirtschaften und dazu beitragen, dass Defizit der MVG zu senken.

Renate Oehmke
„Das ist seit fast zehn Jahren unsere Argumentation. Schon 2006 haben wir dazu einen entsprechenden Antrag gestellt. Wir könnten schon viel weiter sein“, resümiert Renate Oehmke, Vorsitzende der Kreistagsfraktion. Mit der Einführung eines Sozialtickets werde ein wichtiges Angebot für Menschen mit geringem Einkommen geschaffen und zusätzliche Busfahrgäste angeworben.
Die große Koalition von CDU und SPD habe den BürgerInnen des Märkischen Kreises zehn Jahren lang dieses Angebot bewusst vorenthalten.
Erst die Erkenntnis, dass durch derartige Entscheidungen der Märkische Kreis als Schlusslicht in der Einführung eines Sozialtickets auftaucht, habe sicher dazu geführt von der ablehnenden Haltung abzuweichen.
Die GRÜNEN hoffen nun, dass der Kreistag sich in Gänze für die Einführung des Sozialtickets ausspricht, um weiteren Imageschaden vom Märkischen Kreis und der MVG abzuwenden.


Verwandte Artikel
Stellungnahme der GRÜNEN zum zurückgezogenen Tierschutz-Antrag im Kreistag
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Bilder und Berichte aus dem Schweinezuchtbetrieb in Halver lassen niemanden unberührt. Sie zeigen Tiere, die leiden – Lebewesen, die auf unseren Schutz angewiesen sind. Wer…
Weiterlesen »
Grüne Kreistagsfraktion zieht Tierschutz-Antrag zurück – gesetzlicher Rahmen stößt an Grenzen
Pressemitteilung Grüne Kreistagsfraktion zieht Tierschutz-Antrag zurück – gesetzlicher Rahmen stößt an Grenzen Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat ihren Antrag “Konsequenzen aus den festgestellten Tierschutzverstößen im Schweinezuchtbetrieb Halver” in…
Weiterlesen »
Grüne fragen nach: Wie steht es um HIV-Prävention und Gesundheitsangebote im Märkischen Kreis?
Im Jahr 2024 haben sich bundesweit laut Robert-Koch-Institut (RKI) rund 2.300 Menschen mit HIV infiziert – etwa 200 mehr als im Vorjahr (Robert-Koch-Institut). Besonders betroffen sind weiterhin Männer, die Sex mit Männern haben, Menschen mit injizierendem Drogenkonsum und Sexarbeiter*innen. Auch besorgniserregend: Etwa ein Drittel aller neu diagnostizierten Infektionen wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt (Robert-Koch-Institut). Für uns als Grüne zeigt das klar, wie wichtig leicht erreichbare, anonyme und gut finanzierte Test- und Präventionsangebote sind, gerade hier im ländlich geprägten Märkischen Kreis.
Weiterlesen »