Die Kreistagsfraktion der GRÜNEN hat sich in ihrer Fraktionssitzung am Donnerstag bis auf weiteres gegen eine Schließung des Marienhospitals in Letmathe ausgesprochen.
Die vorgelegten Zahlen und die daraus resultierende Begründung der Verwaltung des Märkischen Kreises sowie der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken zur Schließung des Krankenhauses in Letmathe mache eine nähere Überprüfung notwendig.
Ähnliche Wirtschaftsergebnisse der Standorte in Werdohl und Letmathe führten z.B. zu unterschiedlichen Bewertungen.
Auch fehlende Betten durch die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen bis 2022 in Letmathe würden als dauerhafte Belastungen auch über 2022 hinaus berechnet.
Die Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion Renate Oehmke erläutert die Entscheidung gegen eine Schließung:“ Uns fehlt auch der Nachweis über wirkungsvolle Bemühungen, um die Situation im Krankenhaus Letmathe wieder positiv darstellen zu können. Weiter werden wir konkret beantragen den Beschluss zur Schließung auszusetzen. Auch sollen die Ergebnisse der Verhandlungen z.B. mit den anderen Iserlohner Kliniken zur Einrichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Standort Letmathe abgewartet werden.“


Verwandte Artikel
Stellungnahme der GRÜNEN zum zurückgezogenen Tierschutz-Antrag im Kreistag
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Bilder und Berichte aus dem Schweinezuchtbetrieb in Halver lassen niemanden unberührt. Sie zeigen Tiere, die leiden – Lebewesen, die auf unseren Schutz angewiesen sind. Wer…
Weiterlesen »
Grüne Kreistagsfraktion zieht Tierschutz-Antrag zurück – gesetzlicher Rahmen stößt an Grenzen
Pressemitteilung Grüne Kreistagsfraktion zieht Tierschutz-Antrag zurück – gesetzlicher Rahmen stößt an Grenzen Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat ihren Antrag “Konsequenzen aus den festgestellten Tierschutzverstößen im Schweinezuchtbetrieb Halver” in…
Weiterlesen »
Grüne fragen nach: Wie steht es um HIV-Prävention und Gesundheitsangebote im Märkischen Kreis?
Im Jahr 2024 haben sich bundesweit laut Robert-Koch-Institut (RKI) rund 2.300 Menschen mit HIV infiziert – etwa 200 mehr als im Vorjahr (Robert-Koch-Institut). Besonders betroffen sind weiterhin Männer, die Sex mit Männern haben, Menschen mit injizierendem Drogenkonsum und Sexarbeiter*innen. Auch besorgniserregend: Etwa ein Drittel aller neu diagnostizierten Infektionen wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt (Robert-Koch-Institut). Für uns als Grüne zeigt das klar, wie wichtig leicht erreichbare, anonyme und gut finanzierte Test- und Präventionsangebote sind, gerade hier im ländlich geprägten Märkischen Kreis.
Weiterlesen »