Danke, Simone und Cem!

Winfried Kretschmann hält eine Rede auf der Parteitagsbühne.Winfried Kretschmann ist Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: © Rasmus Tanck

„Den Cem und mich verbindet erstmal der Migrationshintergrund. Unsere Eltern sind zugezogen ins Ländle. Meine aus Ostpreußen, Cems Eltern aus Anatolien.“ begann Winfried Kretschmann seine Laudatio auf Cem Özdemir. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Arbeiter- und Migrantensohn wie Özdemir es an die Spitze einer großen deutschen Partei geschafft habe. Damit sei er eines der wichtigsten Rollenvorbilder und wisse aus eigener Erfahrung, dass der faire Zugang zu Bildung die beste Gerechtigkeitspolitik sei. Cem habe sich durchgekämpft und zwei Lehrer hätten ihm dabei geholfen: „So gelingt Integration: Sich selbst fordern und gefördert werden.“

Dabei mache Özdemir noch viel mehr aus: „Cem will draußen wirken, die ganze Gesellschaft erreichen mit grüner Politik. Cem ist der Mann, der Grün an Mann und Frau bringt.“ hob Kretschmann hervor. Über das Ökothema zu den GRÜNEN gekommen, sei er inzwischen „die grüne Stimme im Dialog mit der Wirtschaft, die überzeugend erklärt, dass die Zukunft der Wirtschaft in der Entkopplung vom Naturverbrauch liegt“.

Stellvertretend für die Partei bedankte sich Kretschmann für Özdemirs Einsatz und machte deutlich, dass die GRÜNEN ihn noch lange brauchen würden: Lieber Cem, mit 52 Jahren bist Du natürlich noch nicht reif für das beschauliche Leben. Wir danken Dir von Herzen für fast zehn Jahre Vorsitz in unserer Partei und für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Mach weiter, mach’s gut – danke, Cem!“

Quelle: https://www.gruene.de/ueber-uns/2018/danke-simone-und-cem.html



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