Podiumsdiskussion

Späte Härte statt frühe Hilfen?

Medien und Politik entdecken das Thema Jugendgewalt für sich regelmäßig dann, wenn spektakuläre Gewalttaten die Gesellschaft erschüttern. Siegburg, Winnenden, München, Ansbach – jedes für sich genommen ein unfassbares, trauriges und brutales Ereignis.

Reflexhaft vorgebrachte „Lösungen“ sind dabei häufig ein härteres Vorgehen gegen Jugendliche, mehr Überwachungskameras und  höhere Gefängnisstrafen.
Dabei werden die Erkenntnisse aus der Praxis und der begleitenden Forschung meist in verantwortungsloser Weise verdrängt und verhallen ungehört.

Was muss wirklich getan werden um Jugendgewalt zu minimieren und damit auch den Schutz der Bevölkerung vor TäterInnen und RückfalltäterInnen zu gewährleisten? Darüber wollen DIE GRÜNEN im Märkischen Kreis am Montag, den 5. Oktober 2009 ab 19.00 Uhr in Plettenberg, Wasseraufbereitungsanlage Am Siesel 25 mit Experten diskutieren.

Auf dem Podium:

MdL Ewald Groth
Obmann in der Enquetekommission III „Präventionspolitik in NRW“

Rolf Böing, Bewährungshelfer aus Altena

Herr Enser
Fachkommissariat Vorbeugung, Kripo Iserlohn

sowie Mitarbeiter der JVA Iserlohn und des Jugendamtes Plettenberg

Durch die Veranstaltung führen:
Elke Olbrich-Tripp, Vorsitzende Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Michael Wirth, Fachbereichsleiter Migration beim Kirchenkreis Lüdenscheid/Plettenberg.

Interessierte sind herzlich willkommen.

www.gruene-mk.de

Termine

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Zuständige Abgeordnete für den Märkischen Kreis:

Für uns
im Bundestag:
Markus Kurth MdB

Für uns
im Landtag:
Johannes Remmel MdL