Schon erstaunlich, welche Macht dieser Ortsverband einer „Kleinstpartei“ (Esken) offensichtlich hat, sodass Michael Esken die Weiterentwicklung Hemers gefährdet sieht. Was ist wirklich geschehen? Die Stadt Hemer erhält die Erlaubnis auf einem kleinen Endstück des Bahntrasse Menden-Hemer die ohnehin an dieser Stelle nicht benötigten Schienen abzubauen, um Platz für den Bau eines Elektromarktes zu erhalten. Gleichzeitig wird der Stadt Hemer untersagt, den für eine Reaktivierung der Bahnstrecke notwendigen Teil der Schienenstrecke zu verändern, bis ein Gutachten über die mögliche Wiederinbetriebnahme des Schienenverkehrs entschieden hat.
Beides Positionen, die sowohl der Ortsverband Menden, der Stadtverband Iserlohn-Hemer und der Kreisverband der märkischen Grünen voll unterstützen.
Tatsache ist, dass nicht nur ein paar „durchgeknallte“ Grüne in Menden die Wichtigkeit eines aktiven Bahnverkehrs zwischen Hemer und Menden erkannt haben, sondern neben allen Grünen in Märkischen Kreis, dem Kreistag des Märkischen Kreises, den unterschiedlichsten Vereinen und Organisationen, der Zweckverband Westfalen Lippe und alle Gutachten, die sich mit der Verkehrsentwicklung in unserem Raum befasst haben.
Es ist Bürgermeister Michael Esken, der mit seiner sturen Ablehnung eines öffentlichen Schienenverkehrs die Stadt Hemer ins Abseits geführt hat. Die Erreichbarkeit einer Stadt und ihres Wirtschaftsraumes wird in Zukunft wesentlich nicht nur an der Anzahl der Autobahnkilometer gemessen, sondern an ihrem Anschluss ans europäische Schienennetz. Hier verspielt Hemer und nicht Menden seine Zukunft Und solange Bürgermeister Michael Esken nur Beleidigungen statt Argumente für den politischen Gegner übrig hat, wird eine gedeihliche Zusammenarbeit schwierig.
www.gruene-mk.de
Zuständige Abgeordnete für den Märkischen Kreis:
Für uns
im Bundestag:
Markus Kurth MdB
Für uns
im Landtag:
Johannes Remmel MdL