21. April 2010

Ortstermin auf der A-46-Trasse

„Die Grünen stehen geschlossen gegen den Weiterbau der A46“, so lautet das Fazit von Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern bei einem Ortstermin auf der geplanten A-46-Trasse in Oesbern.

Denn dort – vom Limberg über den Spitthof, am Windrad vorbei und mitten durch die bäuerliche Landschaft von Werringsen, Barge und Wimbern – soll die Trasse der Autobahn verlaufen.

„Die bisherige Verkehrspolitik ist langfristig nicht mehr finanzierbar und ökologisch nicht sinnvoll. Wir wollen dem Straßenerhalt eine klare Priorität vor dem Straßenneubau geben. Zudem muss der Ausbau der Schieneninfrastruktur in NRW gestärkt werden. Dass wir gegen den Weiterbau der A46 eintreten, ist da doch völlig klar!“ macht Johannes Remmel, umweltpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, gemeinsam mit Friedrich Ostendorff, Mitglied im Bundestag, die Grünen Prioritäten deutlich. Weiter stellen sie fest: „Wir bieten ja auch Alternativen an. Regionale Verkehrslösungen wie z.B. die Nordtangente für Menden stellen bessere Lösungen dar als das Allheilmittel Autobahn. Leider wurde in Hemer und Menden immer nur auf die Autobahn gesetzt und so die anderen Lösungen vernachlässigt.“

„Wie verheerend die Autobahn für Mensch und Natur wäre, sieht man doch sofort, wenn man von hier einmal in die schöne Landschaft schaut.“ Deshalb unterstreicht Dagmar Hanses, Landtagskandidatin im Kreis Soest, die Ausführungen mit einem Satz aus dem Grünen Wahlprogramm: „Wir wollen verkehrspolitisch unsinnige und ökologisch verheerende Projekte streichen.“

Peter Köhler, Kandidat für den nördlichen MK: „Diese Formulierung ist aufgrund eines Antrags der Mendener Grünen ins Wahlprogramm aufgenommen worden. Denn natürlich wollten wir darin eine klare Aussage zu Autobahnprojekten wie der A46 haben. Und die gehört für uns als erstes gestrichen!“

www.gruene-mk.de

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